Green Voltage Racer 2

 

Der GVRacer 2 ist der zweite von Studierenden der TU-Clausthal entwickelte Elektrorennwagen im Rahmen von Formula Student.

 

Neben zahlreichen neuen Ideen wurden Erfahrungen aus der Konstruktion und Fertigung des Erstfahrzeugs

genutzt um einen noch wettbewerbsfähigeren Boliden auf die Straße zu bringen.

 

Das Rennauto basiert auf einem Stahlgitterrohrahmen der mit einer Carbon-Karosserie verkleidet wird.

Für den Vortrieb sorgen zwei Elektromotoren im Heck des Fahrzeugs die ihre elektrische Energie

aus den Akkumulatoren, die in den Seitenkästen neben dem Fahrer angeordnet sind, beziehen.

 

 

 

Technische Daten

 

 

 

Allgemein

Monoposto

Vollelektrischer Antrieb

LxBxH ca. 2900x1470x1160 mm

Höchstgeschwindigkeit ca. 120 km/h

Leergewicht ca. 300 kg

Beschleunigung 0-100 km/h: 3,8 s

 

Fahrwerk

Doppelquerlenkerfahrwerk mit Push-Rod

Spurweite 1260 mm vorne und 1210 mm hinten

Radstand 1575 mm

Eigenentwickeltes Lenkgetriebe

Vierkolbenbremse vorne und Zweikolbenbremse hinten

Torsionsstabilisatoren vorne und hinten

 

Rahmen

Geschweißter Gitterrohrrahmen Stahlrohren mit 25 mm und 27 mm Durchmesser

Rahmengewicht: 50 kg

Einteilige Ausführung mit allen notwendigen Aufnahmen für Fahrwerk, Cockpit,

 elektronische Ausrüstung und sicherheitsrelevanter Bauteile

 

Antrieb Mechanisch

Einstufig Kettentrieb

Übersetzung 1:5

Maximal 425 Nm pro Rad

 

Antrieb Elektrisch

2x Drehstrom-Synchronmotor als Scheibenläufer

Nenndrehmoment 50 Nm bei maximal 6000 U/min

maximales Moment: 85Nm

2x30 kW Nennleistung

 

 

Akkucontainer

2 Akkucontainer elektrisch in Reihe geschaltet in den Seitenkästen des Fahrzeugs

Sanyo NMC, prismatische Form, 25 Ah Kapazität

96 Zellen und ca. 8,5 kWh

Nennspannung ca. 350 V

Angestrebtes max. Gewicht für beide Akkucontainer 90 Kg.

 Optisches Temperaturüberwachungssystem

Eine LED emittiert Licht einer bestimmten Wellenlänge in eine Glasfaser

Fixierte Kennfelder absorbieren eine spezifische Lichtfrequenz

Durch thermische Ausdehnung der Akkuzellen wird dieser Kennpunkt verschoben und die Brechung des Lichtes modifiziert.

Sensoren Messen die Veränderung und somit den Temperaturanstieg

Bis zu 16 Sensoren in Reihe

 

Controllingsystem

 Sonderausführung frei  programmierbar

Für Synchron- als auch Asynchronmotoren bis 75 KW

Eingang: DC 305-500 V

Ausgang: 3-Phasen AC, 0-800 Hz

Schaltfrequenz einstellbar 2-12 kHz